Sprungmetriken
Sprunghöhe, Absprunggeschwindigkeit, Reaktivkraftindex, Impuls und Flugzeit: was jede Metrik bedeutet und wie Metric Jump sie misst.
Jeder Sprung liefert eine Handvoll Zahlen. Metric verfolgt deinen Körper durch den gesamten Sprung und leitet jede Zahl aus dieser Bewegung ab. Metric Jump zeigt die Metriken, die zuverlässig genug sind, um danach zu trainieren. Es lässt jene weg, die beeindruckend aussehen, sich aber ohne echte Kraftdaten nicht gut messen lassen.
Sprunghöhe
Die Sprunghöhe ist die zentrale Zahl und die zuverlässigste Metrik im Sprungtest. Sie gibt an, wie hoch dein Körperschwerpunkt aus dem Stand ansteigt. Metric Jump leitet sie aus deiner Absprunggeschwindigkeit ab. Das ist dieselbe Berechnung, die eine Kraftmessplatte verwendet.
Die Sprunghöhe beruht auf der Absprunggeschwindigkeit, nicht auf der Zeit in der Luft. Du kannst deine Sprunghöhe also nicht aufblähen oder austricksen, indem du die Beine bei der Landung anziehst. Auf einer Sprungmatte oder in einer Flugzeit-App erhöht dieses Anziehen die Zahl sehr wohl.
Metric Jump zeigt deine Höhe außerdem als Prozentsatz deiner persönlichen Bestleistung. Du kannst jede Wiederholung so in Echtzeit mit deinem eigenen Trainingskontext vergleichen.
Absprunggeschwindigkeit
Die Absprunggeschwindigkeit wird manchmal Spitzengeschwindigkeit genannt. Sie gibt an, wie schnell sich dein Körper in dem Moment bewegt, in dem du den Boden verlässt. Metric Jump liest sie direkt aus der Bewegung deines Körperschwerpunkts beim Absprung ab.
Die Geschwindigkeit ist ein empfindliches Signal. Sie verfolgt eine sich verbessernde Leistung. Sie spiegelt außerdem von Tag zu Tag deine Bereitschaft und deine Ermüdung wider.
Tipp: Verfolge Trends, nicht einzelne Wiederholungen. Schwankungen von Tag zu Tag sind normal. Das Signal liegt darin, wohin sich deine Zahlen über Wochen hinweg bewegen, oder in einem großen Einbruch, der auf eine geringe Bereitschaft hindeuten kann.
Reaktivkraftindex (RSI)
Der RSI gibt an, wie viel Höhe du im Verhältnis zu der Zeit erzeugst, die du dafür brauchst. Der RSI ist deine Explosivkraft-Zahl. Zwei Athleten können gleich hoch springen. Der Athlet, der es in kürzerer Zeit schafft, ist reaktiver.
Metric Jump verwendet eine modifizierte RSI-Berechnungsmethode. Es berechnet den RSI aus deiner Sprunghöhe und der Zeit vom Beginn deiner Ausholbewegung bis zum Absprung. Ein schnellerer, knackigerer Sprung wird also höher bewertet als ein langsames Hochkämpfen zur selben Höhe.
Der RSI ist einer der am besten verfolgbaren Zusatzwerte über die Höhe hinaus. Das macht ihn neben der Absprunggeschwindigkeit zu einem starken Signal für Bereitschaft und Ermüdung.
Impuls
Der Impuls ist die mechanische Ursache des Sprungs. Er ist die Nettokraft, die du aufwendest, multipliziert mit der Zeit, über die du sie aufwendest. Der Impuls ist das, was dich abhebt. Er ist die zuverlässigste kraftbasierte Zahl, die Metric ohne Kraftmessplatten in Laborqualität aus deinem Sprung ablesen kann.
Flugzeit
Die Flugzeit gibt an, wie lange du in der Luft bist, vom Absprung bis zur Landung. Metric Jump liest sie aus deinem Körperschwerpunkt ab, nicht von einer Kontaktmatte. Eine angezogene oder weiche Landung bläht sie also nicht auf. Auf einer Sprungmatte kann diese Landung die Zahl aufblähen.
Warum Metric Jump Spitzenleistung und Kraftanstiegsrate weglässt
Spitzenleistung oder Kraftanstiegsrate aus einer Handykamera zu berechnen, liefert ein verrauschtes Signal. Dieses Signal ist nicht zuverlässig genug, um echten Mehrwert zu bieten. Metric lässt beide Metriken weg, statt eine Zahl vorzutäuschen, der du nicht trauen kannst. Metric steht hinter jeder Metrik, die es zeigt.
Sprünge in einem Satz vergleichen
Wenn ein Satz mehr als eine Sprungart enthält, vergleicht Metric Jump sie. Die paarweisen Werte sind Eccentric Utilisation Ratio, Links-Rechts-Symmetrie, Armschwung-Beitrag und bilateraler Index. Diese Werte und die Sprünge, die jeder davon benötigt, findest du unter Zusammengesetzte Sprunganalysen.