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Wenden bei Agility-Tests

Wie Metric Sprint beurteilt, ob ein Fuß die Wendelinie erreicht hat, wann du eine Wende prüfen sollst und wie du Wenden nach der Einheit kontrollierst.

AKTUALISIERT

Metric Sprint beobachtet jede Wende im 5-0-5 und im 5-10-5. Sprint fragt dich nur zu den Wenden, die es nicht selbst entscheiden kann. Bei diesen Tests hängt das ganze Ergebnis daran, ob der Fuß die Linie wirklich erreicht hat.

Diese Entscheidung ist von der Seitenlinie aus am schwersten zu treffen. In einem Aufbau, der nur an den Messlinien misst, ist sie außerdem die leichteste Stelle zum Abkürzen. Ein Athlet kürzt hier ab, wenn er hart läuft und auf die bestmögliche Zeit geht.

Wie Sprint eine Wende bewertet

Jede Wende landet in einem von drei Fächern.

  • Automatisch bestätigt — der Fuß ist eindeutig an oder über der Linie, und der Knöchel wurde sauber getrackt. Sprint speichert den Lauf, ohne dich zu unterbrechen. Die meisten Wenden landen hier.
  • Knappe Entscheidung — der Fuß ist nah an der Linie, und Sprint kann sich in keine Richtung sicher sein. Sprint markiert die Wende.
  • Linie nicht erreicht — der Fuß ist eindeutig zu kurz geblieben. Sprint markiert die Wende.

Eine markierte Wende prüfen

Markiert Sprint eine Wende, hält Sprint das Ergebnis zurück, bevor es den Lauf speichert. Sprint öffnet dann die Prüfung. Die Prüfung zeigt einen herangezoomten Clip der Wende, den du Bild für Bild durchgehen kannst. Sprint zeichnet die Wendelinie perspektivisch auf den Boden. So beurteilst du das Aufsetzen gegen die echte Linie statt nach Augenmaß.

  1. Geh bis zu dem Moment vor, in dem der Fuß aufsetzt.
  2. Beurteile das Aufsetzen gegen die eingezeichnete Linie.
  3. Tippe auf Wende bestätigen, um den Lauf zu speichern.
  4. Tippe auf Verwerfen & neu laufen, um den Lauf stattdessen zu verwerfen.

Verwerfen & neu laufen wirft den Lauf komplett weg. Metric schreibt nichts in deinen Verlauf. Aus einer zu kurzen Wende kann so nicht still eine persönliche Bestleistung werden.

Hat ein Lauf mehr als eine markierte Wende, führt dich Sprint eine nach der anderen durch.

Wenden nach der Einheit prüfen

Gespeicherte Läufe behalten ihr Videomaterial.

  1. Öffne den Satz aus deinem Verlauf.
  2. Suche die Karte mit den Teilstrecken.
  3. Tippe auf Wenden prüfen.

Die Schaltfläche öffnet denselben Clip wieder, nur zum Ansehen. Du gehst noch einmal durch, was Sprint bestätigt hat und warum. Bei jeder Wende steht, wie Sprint sie bewertet hat: automatisch bestätigt, nach Prüfung bestätigt oder Linie nicht erreicht.

Nutze das, wenn ein Athlet eine Zeit anzweifelt. Nutze es auch, um die Wenden einer ganzen Einheit im Nachhinein zusammen zu kontrollieren. Das ist eine Alternative dazu, jede Wende einzeln auf dem Platz zu prüfen.

Warum Sprint die Wende prüft

Eine zu kurze Wende ist immer eine schnellere Zeit. Lichtschranken können eine zu kurze Wende nicht sehen. Ein Coach mit der Stoppuhr an der Seitenlinie in aller Regel auch nicht. Stattdessen beurteilst du das Aufsetzen gegen eine eingezeichnete Linie. Näher kommst du einer ehrlichen Zahl für den Richtungswechsel kaum, ohne eine Kraftmessplatte unter der Wende.

Zu den Übungen selbst siehe Sprint- und Agility-Tests.

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