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So nimmst du einen Sprint auf

Richte dein Handy seitlich zur Bahn aus und nimm mit Metric Sprint gemessene Zwischenzeiten auf, ganz ohne Lichtschranken.

AKTUALISIERT

Metric Sprint misst deine Sprint- und Agility-Zwischenzeiten aus einem einzigen seitlichen Video. Du brauchst keine Lichtschranken und keine Sensoren. Du markierst, wo die Linien auf dem Bildschirm liegen, läufst, und Metric Sprint erkennt, wie dein Körper jede einzelne überquert.

Das Handy aufstellen

  1. Stelle das Handy seitlich zur Bahn auf, mit der Kamera quer über die Bahn.
  2. Bringe die Kamera ungefähr auf Hüft- bis Brusthöhe. Ein Stativ ist ideal, eine Bank oder ein Zaunpfosten tun es auch.
  3. Halte das Handy im Querformat.
  4. Richte das Handy waagerecht aus, bis die Neigungswarnung verschwindet. Metric Sprint liest die Bodenebene für den Maßstab, ein gekipptes Handy kostet dich also Genauigkeit.
  5. Tritt zurück, bis der ganze Lauf ins Bild passt. Die gesamte Sprintstrecke muss auf den Bildschirm passen.
  6. Justiere den Bildausschnitt mit den Zoom-Chips (0,5×, 0,75×, 1×) fein, ohne das Handy zu bewegen.

Die Bahn markieren

Stelle zuerst an jeder realen Distanz ein Hütchen oder eine Markierung auf. Bringe dann die Messlinien auf dem Bildschirm mit den Hütchen zur Deckung. Metric Sprint zeichnet für jede Messlinie eine schräge Bodenlinie.

  1. Ziehe jeden Griff einer Messlinie auf sein Hütchen.
  2. Richte jede Bodenlinie am Hütchen auf der nahen Seite der Bahn aus.
  3. Prüfe, ob die Bodenlinie der vorderen Kante deiner Bahn am Boden folgt.
  4. Prüfe, ob das Bahn-Overlay in die richtige Richtung zeigt.
  5. Laufen die Pfeile dir entgegen, nutze Laufrichtung umkehren. Das setzt die Startlinie bei 0 m ans andere Ende.

Ab dem Start sind die Messlinien fixiert. Sie leuchten grün auf, sobald du sie überquerst.

Licht und Hintergrund prüfen

  • Vermeide starkes Gegenlicht. Wenn die Kamera auf eine tief stehende Sonne oder ein helles Fenster gerichtet ist, wird das Tracking schwieriger.
  • Vermeide dunkle Kleidung vor dunklem Hintergrund.

Den Lauf starten

Metric Sprint erkennt den Sprint und startet ihn automatisch. Stell dich ruhig mit den Zehen an die Linie bei 0 m. Metric Sprint ist scharf, sobald es dich gefunden hat.

Die Zeit läuft mit deiner ersten echten Vorwärtsbewegung los. Es gibt keinen Countdown, den du erwischen musst, kein Startsignal und keinen Fehlstart. Lauf los, wenn du bereit bist.

Die Hinweise auf dem Bildschirm führen dich durch den Sprint. Ein Coach kann an den Hinweisen mitverfolgen, ob Metric Sprint den Athleten erkennt, bevor der Sprint startet.

Tipp: Lauf durch die letzte Messlinie hindurch, statt auf sie zuzubremsen. Wer ins Ziel hineinbremst, bekommt eine langsamere Zeit.

Wie die Einrichtung deine Ergebnisse beeinflusst

Jede Zahl, die Metric Sprint dir gibt, entsteht daraus, wie dein Körper eine Linie überquert, die du gesetzt hast. Verrutscht oder bewegt sich das Handy während des Sprints, können deine Ergebnisse ungenau sein. War deine Bahn ungenau ausgemessen, können deine Ergebnisse ebenfalls ungenau sein.

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