So nimmst du einen Sprung auf
Richte dein Handy ein, kalibriere und nimm Sprünge mit dem eigenen Körpergewicht mit Metric Jump auf, ganz ohne Zusatzhardware.
Metric Jump misst Sprünge mit dem eigenen Körpergewicht aus einem frontalen Winkel, ganz ohne Zusatzhardware. Es findet deinen Körper, erkennt die Sprungart und liefert Höhe, Absprunggeschwindigkeit, Reaktivkraft und mehr direkt von deiner Handykamera.
Metric Jump ist eine eigenständige App und befindet sich derzeit in der Beta.
Das Handy einrichten
- Stelle das Handy auf etwas Stabiles. Ein Stativ, eine Wand oder alles, was sich mitten im Satz nicht bewegt.
- Halte es aufrecht, auf einer Höhe zwischen Knie und Bauch.
- Tritt zurück, bis dein ganzer Körper in der Rahmenhilfe auf dem Bildschirm sitzt. Dein Sprung verlässt die Hilfe oben, und das ist in Ordnung. Die App führt dich mit Hinweisen auf dem Bildschirm.
Licht und Hintergrund
- Vermeide starkes Gegenlicht. Ein helles Fenster oder eine Leuchtstoffröhre hinter dir erschwert das Tracking.
- Vermeide einen dunklen Raum mit dunkler Kleidung. Metric Jump muss deinen ganzen Körper sehen, um ihn zu tracken und den Sprung zu erkennen.
Kalibrierung
Vor jedem Satz findet Metric dich im Bild und stellt sich auf deine Größe und deinen Abstand zur Kamera ein. Es startet automatisch, sobald du hineintrittst und still stehst.
Metric Jump nutzt diesen ruhigen Moment, um Maßstab und Schwerkraft zu kalibrieren, für genaue Daten aus der realen Welt.
- Stelle dich aufrecht und still in die Mitte des Bildes.
- Halte die Position, bis der Kalibrierungsring vollständig ist, etwa 1,5 Sekunden.
- Sobald er frei ist, kannst du springen.
Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist, ist das nun die Stelle, an der du bei jedem Sprung abspringen und landen solltest. Wenn du mitten im Satz zu weit zur Kamera hin oder von ihr weg driftest, verlieren die Werte an Genauigkeit.
Springen
- Springe natürlich. Schlurfe nicht und setze deine Füße beim Absprung nicht um.
- Springe ab und lande bei jeder Wiederholung ungefähr an derselben Stelle.
- Kehre bei Sätzen mit mehreren Wiederholungen zwischen den Sprüngen in einen aufrechten Stand zurück und lass deinen Wert vom Bildschirm verblassen, bevor du den nächsten machst.
Warum die Einrichtung wichtig ist
Jeder Messwert ergibt sich daraus, wie sich dein Körperschwerpunkt auf dem Bildschirm bewegt. Wenn die Kamera deinen ganzen Körper nicht sehen kann oder die Kalibrierung nicht stimmt, hat die Berechnung keine solide Grundlage.
Wie jede Wiederholung beschriftet wird, erfährst du unter Sprungklassifizierung. Was die Zahlen bedeuten, erfährst du unter Sprungmetriken.